© Dieter Nuhr
Dieter Nuhr erhielt Leo-Baeck-Preis Zentralrat der Juden würdigt damit sein Engagement gegen Antisemitismus.
Berlin. Der Kabarettist, Autor und Moderator Dieter Nuhr hat in Berlin den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland erhalten. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung gilt als höchste Ehrung des Zentralrats. Damit wird Nuhrs Einsatz gegen Antisemitismus in der Medienlandschaft gewürdigt. Zentralratspräsident Josef Schuster erklärte bei der Verleihung, die Auszeichnung falle in eine Zeit, in der Jüdinnen und Juden zunehmendem Druck ausgesetzt seien. Nuhr stehe dabei an der Seite der jüdischen Gemeinschaft. Die Laudatio hielt der Psychologe und Autor Ahmad Mansour. Er würdigte Nuhrs Beiträge zur öffentlichen Debattenkultur. Im Vorfeld hatte es Kritik an der Preisvergabe gegeben, unter anderem, weil Nuhr in seine Sendungen auch Lisa Eckhart einlädt, der vorgeworfen wird, mit antisemitischen Witzen zu spielen. Der Leo-Baeck-Preis erinnert an den Rabbiner Leo Baeck (1873-1956), einen Vertreter des liberalen Judentums in Deutschland.
Links: Dieter Nuhr, Leo-Baeck-Preis
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