 |
Salzburger Stier an Rainald Grebe, Ludwig Müller und Franz Hohler Der Preis wird am 17.05.2008 im Düsseldorfer Kom(m)ödchen überreicht.
Düsseldorf. Die Preisträger des Radio-Kabarettpreises "Salzburger Stier" 2008 wurden bekanntgegeben: Der deutsche Preisträger ist Rainald Grebe, für Österreich wurde Ludwig Müller ausgezeichnet. Ein "Ehrenstier" für sein Lebenswerk geht an den Schweizer Franz Hohler. Rainald Grebe wird für sein neues Programm "Das Robinson Crusoe Konzert" ausgezeichnet. Die Begründung: "Politisch unkorrekt, lustig und mit anarchistischem Entertainment erschafft er darin eine völlig neue Bühnenwelt". Ludwig Müller setze in seinen Programmen stets auf einen "kreativen Umgang mit Wörtern und Sprache". Das gilt auch für sein aktuelles Programm "Total brachial". Franz Hohler, der "Doyen des Schweizer Humors", erhält den "Ehrenstier" nach 14 Programmen und einer Vielzahl weiterer literarischer Werke. Der Preis wird getragen von den ARD-Landesrundfunkanstalten, dem ORF, dem Schweizer Radio DRS und der RAI Bozen. Er wird seit 1981 vergeben und ist mit je 8000 Euro Preisgeld verbunden.
Links: Rainald Grebe , Ludwig Müller , Franz Hohler
|
| |  |
Derniere für Les Derhos'n als Trio Les Derhos'n macht ab 2008 als Duo weiter - ohne Michaila Kühnemann. Sie bildet mit Florian Schwartz das Duo "Gosch und Klimpa".
München. Fünfzehn Jahre lang waren sie "Les Derhos'n": Michaila Kühnemann, Martin Lidl und Michi Marchner. Am 22.12. fand im Fraunhofer-Theater in München die Derniere von Les Derhos'n als Trio statt. Ab 2008 machen Michi Marchner und Martin Lidl als Duo weiter. Michaila Kühnemann tritt bereits seit einiger Zeit zusammen mit Florian Schwartz als Duo "Gosch und Klimpa" auf.
|
| |  |
Aschaffenburger Kulturpreis an Urban Priol Das Preisgeld beträgt 5000 Euro.
Aschaffenburg. Urban Priol erhält den mit 5000 Euro dotierten Kulturpreis der Stadt Aschaffenburg 2008. Der Beirat der "Stiftung Kulturpreis Aschaffenburg" begründete die Entscheidung mit seinen "herausragenden Leistungen als Veranstalter und Kabarettist" zum Wohl des Aschaffenburger Kulturlebens. Der gebürtige Aschaffenburger begann 1982 als Kabarettist und eröffnete 1998 die Kleinstkunstbühne Hofgarten in Aschaffenburg. Seit heuer hat er zusammen mit Georg Schramm seine eigene Kabarettsendung im ZDF "Neues aus der Anstalt".
Links: Urban Priol
|
| |  |
Newsletter des Monats: Zärtlichkeiten mit Freunden Für Freunde des skurrilen Humors.
Riesa. In diesem Monat möchten wir Ihnen den Newsletter von "Zärtlichkeiten mit Freunden" empfehlen, denn in ihrer Info heißt es: "Die bekannte Band 'Zärtlichkeiten mit Freunden' ist gut bis sehr gut." Und so ist auch ihr monatlicher Newsletter: "gut bis sehr gut". Cordula Zwischenfisch und Ines Fleiwa erzählen zu jedem der Auftrittsorte eines Monats eine kleine skurrile Geschichte. Ein Beispiel: 29.12., Grossenhain, Kulturzentrum Schloss: "Die Kreise Riesa und Großenhain wurden vor einigen Jahren zusammengelegt. Das hat die Menschen aber von einander entfernt, denn jeder war auf seinen eigenen Kreis und das Erreichte stolz. Jetzt hat sich der Schmerz etwas gelegt und das zarte Pflänzchen Versöhnung bricht sich Bahn durch die harte Kruste des frostigen Erdreichs. Wir geben diesem Impuls nach und reichen dem Großenhainer ehrlichen Herzens die Hand und machen unseren Frieden. 2008 soll ein gutes Jahr für uns alle werden."
Links: Zärtlichkeiten mit Freunden
|
| |  |
Neues Buch: "60 Jahre Kom(m)ödchen" Mit Beiträgen von Kay Lorentz jun., Harald Schmidt und Thomas Freitag.
Düsseldorf. Das Düsseldorfer Kom(m)ödchen feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag. Gegründet wurde es am 29.03.1947 von Lore Lorentz und Kay Lorentz in der Düsseldorfer Altstadt. Heute ist es eine der ältesten und renommiertesten Kabarettbühnen in Europa. Zahlreiche KünstlerInnen, Freunde und Zuschauer halten dem Kom(m)ödchen seit Jahrzehnten die Treue. Zum 60-jährigen Jubiläum erschien nun ein Buch, in dem viele von ihnen ihre ganz persönliche Geschichte mit dem Kom(m)ödchen erzählen, zum Beispiel: Kay Lorentz junior, der Sohn der Kabarettgründer, Harald Schmidt und Thomas Freitag.
Links: Harald Schmidt , Thomas Freitag , Kom(m)ödchen, Buch "60. Wir verlängern. 60 Jahre Kabarett - 60 Jahre Kom(m)ödchen"
|
| |  |
Passauer Scharfrichterbeil an Egersdörfer Das Beil wurde überreicht von Urban Priol.
Passau. Matthias Egersdörfer gewann das Passauer Scharfrichterbeil 2007! Die Jury beschrieb ihn als "enorme Komikerfigur, wild gewordenen Kleinbürger, ausgeglichenen Amokläufer und fränkischen Frauenversteher". Er siegte mit seinem Programm "Falten und Kleben". Der notorische Grantler gewann erst am 03.12. den "Kabarett Kaktus" im München-Pasing. Die weiteren Beile gingen an Thomas Stipsits aus Österreich und das Duo Christoph&Lollo, ebenfalls aus Österreich.
Links: Matthias Egersdörfer, Thomas Stipsits, Passauer Scharfrichterbeil, Christoph&Lollo
|
| |  |
Kabarett Kaktus für Maleh und Egersdörfer Als "Siegprämien" gibt es Gastspiele in München und Wien.
München-Pasing. Der Kleinkunstwettbewerb um den "Kabarett Kaktus" in der Pasinger Fabrik ist entschieden. Die Preise gehen an Matthias Egersdörfer und dem Programm "Falten und Kleben" sowie Nadja Maleh für ihr Programm "Flugangsthasen". Matthias Egerdörfer wird in seinem Programm durch die alltäglichsten Ärgernisse zu aberwitzigen, oft absurden Phantasien inspiriert. Nadja Maleh überzeugte die Jury durch ihre schauspielerische Wucht, mit der sie verschiedene "Inflight-Entertainer" von der Bollywood-Inderin bis zur talentfreien Sächsin darstellte. Die Gewinner werden mit Gastspielen im nächsten Jahr in München und Wien belohnt. Bayern2Radio bringt einen Mitschnitt des Preisträgerabends in der Reihe "RadioMax" am 21.12. ab 16 Uhr und 23.12. ab 20 Uhr.
Links: Matthias Egersdörfer, Nadja Maleh, Kabarett Kaktus
|
| |  |
Premierenbericht: Knusper - "Die 3 Glorreichen sieben" Allgemeine Zeitung Mainz: "Ein Volltreffer"
Mainz. Die Mainzer "Allgemeine Zeitung" berichtete von der "Knusper"-Premiere im Unterhaus: "Schon das – eigentlich völlig unnötige – Anheizen der Zuschauer ist perfekt: "Deutschland sucht das Superpublikum" heißt es hier und mit einfühlsamem Fertigmachen und Psychogelaber der unsäglichen Casting-Jurys werden "240 von 80 Millionen Bewerbern" auf Zack gebracht: "Ich will blutige Hände sehen"... Es wird gesungen, gespielt, getanzt – die drei Pistoleros der Pointen zielen treffsicher und treffen zielsicher: Ob TV-Richterin Salesch oder die Super-Nanny, ob Kochen mit Zacherl und Mälzer, Musikantenstadl, Bibel-TV oder Actionfilm: Die 3 Glorreichen sieben, was das Zeug hält und es bleibt so manch fetter Brocken hängen." - "Kurz: Der Abend mit fernöstlichem Ränkespiel und Volksliedern zwischen allen Stilen vergeht wie im Flug und 90 Minuten Kabarett werden zu einer gefühlten Viertelstunde..." Fazit: "Ein fulminantes Feuerwerk aus Gags und Slapstick".
|
| |
|
|