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Auslandseinsätze für Lüdecke und Distel mit Lüdeckes "Verwilderung" und dem "Hotel Heimat" der Distel.
Kopenhagen (DK), Windhuk (Namibia). "Verwilderung - politisk satire fra Berlin", so wird im "Cafeteatret" in Kopenhagen die Premiere von Frank Lüdeckes neuem Programm "Verwilderung" angekündigt. Sie findet am 28.01. statt. Berlin-Premiere ist von 11.03. bis 16.03. Lüdecke verlegte nicht zum ersten Mal die Uraufführung seines neuen Kabarettprogramms in die Hauptstadt Dänemarks. Vor vier Jahren startete er dort bereits sein letztes Programm "Elite für alle". Im Februar 2008 gastiert das Distel-Ensemble mit seinem 113. Kabarett-Programm "Hotel Heimat" in drei Städten in Namibia: Swakopmund, Omaruru und Windhuk. In Namibias Hauptstadt Windhuk werden zu der deutschsprachigen Aufführung bis zu 600 Besucher erwartet. Bereits 2002 und 2004 tourte die Distel durch Namibia, in dem heute rund 20 000 Deutschstämmige leben. Und wieder ist Frank Lüdecke mit im Spiel - er ist künstlerischer Leiter der Distel, von ihm stammt das Programm "Hotel Heimat" und er führte auch die Regie.
Links: Frank Lüdecke , Kabarett Distel, Caféteatret, Wühlmäuse
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ORF plant mehr Kabarett am Donnerstag u.a. mit Düringer, Gernot und Poier.
Wien (A). In einem Interview mit dem österreichischen Nachrichten-Magazin "News" kündigte der ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz einen Ausbau der Kabarettschiene am Donnerstag an: "Die 'Donnerstag Nacht' ist ein Teil der Reform, der uns sehr gelungen ist." - "Wir sind mit fast allen, die in der Kabarettszene sichtbar sind, im Gespräch und haben noch einige Tollheiten für 2008 und 2009 vor." Geplant sind u.a. eine satirische Gartenshow mit Roland Düringer, die Wiederaufnahme von Viktor Gernots Comedy-Talenteshow "Gernots Club" im Herbst sowie ein Format mit Alf Poier.
Links: Roland Düringer , Viktor Gernot , Alf Poier
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Interviews mit Urban Priol und Marco Rima ...über Priols ZDF-Sendung "Neues aus der Anstalt" und Rimas neue Sat1-Show "Die Marco Rima Show".
Mainz, Unterföhring. Die ddp sprach mit Urban Priol über seine gemeinsame Sendung mit Georg Schramm, deren Erfolg und wie seine Frisur entstand: "...durch die Zunahme der Sprechblasen in der Politik (sind) die Leute dankbar..., wenn irgendwo klare Worte gesprochen werden." - Leider ist das Interview nicht mehr online. Die Teleschau sprach mit Marco Rima über seine Anfänge bei der "Wochenshow" und die Unterschiede zu seiner neuen Mini-Serie und weshalb er bisher keine Figur mit Kultcharakter entwickelt hat: "Ich war schon immer ein Chamäleon. Ich will nicht fassbar sein, man soll mich nicht greifen können. Hin und wieder mache ich es damit sowohl mir, den Journalisten als auch meinem Publikum schwer. Aber auf der anderen Seite bleibt es so spannend." Das vollständige Interview finden Sie bei www.monstersandcritics.de (siehe unten).
Links: Urban Priol , Marco Rima, Interview mit Marco Rima
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Deutscher Kabarettpreis für Wilfried Schmickler Die dpa berichtete - Teil 1.
Nürnberg. Der Deutsche Kabarettpreis 2007 wurde am 12.01. vergeben. Die dpa berichtete - Teil 1: "Wilfried Schmickler hat sich für diesen Abend mächtig in Schale geworfen. Im schwarzen Anzug steht der Kölner Satiriker auf der Bühne und nimmt den Deutschen Kabarettpreis entgegen. 'Ich habe mich sogar extra rasiert. Bärte haben ja zurzeit keine Chance auf dem Arbeitsmarkt', beginnt er und hat damit den Saal sofort auf seiner Seite." Sie müssten sonst die miesesten Jobs annehmen wie zum Beispiel SPD-Chef "Nach Meinung der Jury spricht der Allround-Kabarettist 'gnadenlos und ohne Rücksichtnahme unbequeme gesellschaftliche Wahrheiten an'. Seine mehrdeutigen Formulierungen gingen an die Schmerzgrenze und sogar darüber hinaus."
Links: Wilfried Schmickler , Deutscher Kabarettpreis
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Deutscher Kabarettpreis für Altinger & Liegl und Marco Tschirpke Die dpa berichtete - Teil 2.
Nürnberg. Der Deutsche Kabarettpreis 2007 wurde am 12.01. vergeben. Die dpa berichtete - Teil 2: "Den Programmpreis erhielten Michael Altinger und Alexander Liegl. Das Duo überzeugte die Jury mit seiner 'Improvisationslust' und den 'sprachlichen und schauspielerischen Humor-Höhepunkten' in der gespielten Lesung 'Tote zählen keine Schafe'. In einem kurzen Ausschnitt lassen die beiden das Publikum unter anderem an den bizarren Alltagsproblemen eines Schafhirtens und eines Kriminalinspektors teilhaben. Eine ganz eigene Kunstform bietet der Träger des Sonderpreises, der Klavier-Kabarett-Virtuose Marco Tschirpke. Bei seinen originellen Songminiaturen, den 'Lapsusliedern', untermalt er kurze Aussagen wie 'Mutti, warum hast du dich liften lassen? Papa sucht schon nach dir' - Was das Publikum mit tosendem Beifall belohnte, präsentiert sich laut Jury als 'hintersinniges und vielschichtiges Gesamtkunstwerk mit Langzeitwirkung'. Der Deutsche Kabarettpreis wird seit 1991 vergeben."
Links: Michael Altinger & Alexander Liegl, Marco Tschirpke , Deutscher Kabarettpreis
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Premierenbericht Hubert Burghardt - "Weltverbesserer" Die Premiere war am 11.01. in Dortmund.
Dortmund. Die Ruhr-Nachrichten berichteten von der Premiere: "Erstklassiges Kabarett mit schönen Musikeinlagen an Gitarre und Klavier bot Hubert Burghardt mit der Premiere seines neuen Programmes "Weltverbesserer" am Wochenende im Cabaret Queue ... Burghardts Analysen vor allem des politischen Alltags treffen, überspitzen und bürsten lieb gewonnene Phrasen und Gewohnheiten gegen den Strich... Insgesamt eine gelungene Mischung aus politischem Kabarett und musikalischer Kleinkunst."
Links: Hubert Burghardt , Cabaret Queue, Premierenbericht der Ruhr-Nachrichten
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Leipziger Pfeffermühle umgezogen Neue Adresse: Leipzig, Gottschedstr. 1
Leipzig. Das Kabarett "Leipziger Zwickmühle" ist umgezogen. Nur wenige hundert Meter vom alten Domizil entfernt finden ab sofort die Veranstaltungen statt: Im Kosmos-Haus in der Gottschedstraße 1. Das Kosmos-Haus ist jetzt nur eine Kompromisslösung: Es soll für ein bis zwei Jahre als Interim dienen.
Links: Leipziger Pfeffermühle, Hier ist die Pfeffermühle zu finden!
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Premierenbericht Andreas Rebers "Auf der Flucht" SZ: "Kabarettistischer Höhenflug", Merkur: "Devise: Hingehen"
München. Andreas Rebers hatte kürzlich in der Lach- und Schieß Premiere mit seinem Programm "Auf der Flucht" (bis 12.1.). Die Süddeutsche Zeitung urteilte: "Wie Rebers hinterhältig politische Positionen durcheinanderwirbelt, sich ... ins Aberwitzige aufschwingt, hinter der Komik Wehmut, Lebenskater, herzwundes Heimweh aufscheinen lässt, das ist zum Niederknien." Auch der Münchner Merkur vergibt nur Lob: "'Übrig bleiben ein bisschen Häme und zwei Stunden Kabarett.' Nein, Andreas Rebers, das stimmt nicht. Zu viel der Bescheidenheit. Nach zwei Stunden Kabarett entlässt der Kabarettist sein Publikum: erstens mit der Sucht, noch mehr von ihm zu hören. Zweitens mit der Lust, sich nachträglich noch einmal hineinzudenken in die verrücktesten, in ihrem Aberwitz so wahrhaftigen Reberschen Denkmodelle... Devise: Hingehen!"
Links: Andreas Rebers , Premierenbericht Münchner Merkur
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Newsletter des Monats: Michael Ehnerts "Liebesbriefe" Lesen Sie Michael Ehnerts "Liebesbriefe" in seinem "Liebesbrief-Archiv"!
Hamburg. Zum zweiten Mal stellen wir Ihnen Michael Ehnerts "Liebesbriefe" als Newsletter des Monats vor. Das hat auch seinen Grund: Wer sonst versendet heutzutage noch so liebevoll verfasste und aufrichtige Liebesbriefe? Die aber immer auch ein wenig bissfest sind? Hier ein Auszug aus dem Januar-Liebesbrief: "Na toll, 00 Uhr 02... und alle Weltrettungseuphorie schon wieder verflogen... Dabei gäbe es so viel zu tun. So viele Welten zu retten. So viele Schlachten zu schlagen: Klimakatastrophe, Walfangschiffe, US-Imperialismus, Hartz IV, George Bush, Jugendgewalt, Mario Barth... Doch obwohl WIR ALLE wissen, was zu tun wäre, bleiben wir stets hinter unseren Möglichkeiten zurück. 'Brot statt Böller!', nicht einmal dafür reicht es noch dieser Tage. Der Typ neben mir blickt mit glasigen Augen in den nebligen Silvesterhimmel und raunt: 'Ich seh' gar kein Brot...' Oh Mann!" Zurückliegende Liebesbriefe können Sie auf der neu gestalteten Ehnert-Homepage nachlesen - im Liebesbrief-Archiv!
Links: Michael Ehnert , Liebesbrief-Archiv
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Neue TV-Shows mit Profitlich, von der Lippe, Stermann/Grissemann "3 ein Viertel" mit Profitlich/Sat1, "Frei von der Lippe" mit von der Lippe/MDR, "Frag den Lippe" Comedy Central, "Neues aus Waldheim" Stermann/Grissemann bei Premiere.
Berlin. Markus Maria Profitlich bringt bei Sat1 ab 04.01. eine neue Comedyserie "3 ein Viertel", die "als völlig neues Comedy-Format im deutschen Fernsehen" bezeichnet wird. Gedreht wurde vorwiegend in einem Stadtteil von Essen: "Essen-Schraubstock". Bei der "Frei von der Lippe" soll Jürgen von der Lippe "skurrilen sprachlichen Irrungen und Wirrungen auf den Grund" gehen. Ab Februar ist bei Comedy Central die Show "Frag den Lippe" geplant. Mit aberwitzigen Theorien und humoristischen Höchstleistungen versuchen von der Lippe und sein Komiker-Team moralische Alltagsfragen der Zuschauer zu lösen. Premiere zeigt ab dem 03.02. jeden Sonntag um 20.10 Uhr "Im Anschluss: Neues aus Waldheim", ein neues Kabarett-Format, in dem das Duo Stermann/Grissemann die Beziehung der Österreicher zu ihren deutschen Nachbarn auf die Schippe nimmt.
Links: Markus Maria Profitlich , Jürgen von der Lippe , Stermann/Grissemann , 3 ein Viertel (Sat1, Profitlich), MDR, Comedy Central, Premiere
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Kulturbörse in Freiburg - die Auftritte An vier Tagen fanden zahlreiche Kurzauftritte statt - hier eine Auswahl.
Freiburg. Von 21.01. bis 24.01. fand wieder die Kulturbörse in Freiburg statt. Hier eine Auswahl der Auftritte. Mo., 21.1. Opening: Ursus & Nadeschkin (Moderation), I Pendolari dell Essere, Krissie Illing, Mathias Tretter, Ohne Rolf, Paul Morocco, Patrik Cottet Moine, Stenzel & Kivits, foolpool. Di, 22.01. Kurzauftritte: Vera Deckers (Moderation), Bodo Bach, Nadja Maleh, Rene Marik, Ole Lehmann, Brix & Seberg, Chin Meyer, Josef Brustmann, Moritz Netenjakob, Matthias Egersdörfer, Zinner, Sven Hieronymus, Tobias Mann, Cindy aus Marzahn, Johannes Flöck. Mi., 23.01. Kurzauftritte: Bernd Regenauer, annamateur, Kalle Pohl, Sascha Bendiks, Maschek, Heino Trusheim, Helge Thun (Moderation), GlasBlasSingQuintett. Do., 24.01. Kurzauftritte: Florian Schroeder (Moderation), Marc-Uwe Kling, Anny Hartmann, Alfred Mittermeier, Nessi Tausendschön, Claus von Wagner, Knacki Deuser, Andreas "Spider" Krenzke, Achim Knorr, Rick Kavanian.
Links: Kulturbörse Freiburg
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Interviews mit Barwasser und Richling Frank Markus Barwasser berichtet über seinen Pelzig-Film, Matthias Richling über Politik und politisches Kabarett.
Passau, Dresden. Die Passauer Neue Presse sprach mit Frank Markus Barwasser über seinen Film mit Erwin Pelzig "Vorne ist verdammt weit weg". U.a. sagte er: "Mir war wichtig, dass Pelzig zwar im Zentrum stehen muss, er aber nicht der Einzige ist, der auf der Leinwand stattfindet. Sonst könnte der Film nicht funktionieren. Nun ist es so, dass auch die anderen Figuren, die von hochkarätigen Schauspielern wie Philipp Sonntag, Peter Lohmeyer und Christiane Paul gespielt werden, Spaß machen. Ich habe das Gefühl, nicht daneben gegriffen zu haben." In der Sächsischen Zeitung äußerte sich Mathias Richling u.a. über Geschmacksgrenzen: "Der Geschmack (ist) vor allem da gefragt, wo es um Dinge geht, für die der Betreffende nichts kann: Behinderungen oder Katastrophen. Zum Beispiel die Anschläge vom 11.09. – für mich sind die nicht satirefähig. Wohl aber die Umstände drumherum. Z.B.: Was macht Herr Schäuble mit diesem Staat auf Grund der Terrorgefahr? Da kann es keine Grenzen geben."
Links: Frank Markus Barwasser , Mathias Richling , Richling-Interview der Sächsischen Zeitung
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