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© Spachman
Gestorben: Holger Klotzbach & Gerd Knebel
Holger Klotzbach, der Gründer der Berliner Bar jeder Vernunft und Tipi am Kanzleramt, wurde 79 Jahre alt - der Musiker und Komiker Gerd Knebel wurde 72 Jahre alt. Berlin. Der Berliner Kulturunternehmer und Kabarettist Holger Klotzbach ist am 23.1. gestorben. Klotzbach wurde am 30.1.1946 in Duisburg geboren. In den 1970er-Jahren war er an der Gründung des Schwarzen Cafés sowie später des Tempodroms beteiligt. In den 1980er-Jahren trat er als Pianist beim Kabarett "Die 3 Tornados" auf. 1992 gründete er die Bar jeder Vernunft, 2002 folgte das Tipi am Kanzleramt. Sein Partner Eric Schmidt-Mohan und das Team wollen die Arbeit fortsetzen. Der Musiker und Komiker Gerd Knebel ist tot. Er starb am 24.1. im Alter von 72 Jahren, wie sein Bühnenpartner Henni Nachtsheim mitteilte. Knebel begann seine Laufbahn in den 1980er-Jahren als Sänger der Rockband Flatsch. Gemeinsam mit Nachtsheim gründete er später das Komiker-Duo Badesalz. Mit Programmen im hessischen Dialekt erlangte das Duo bundesweite Bekanntheit und erhielt mehrere Auszeichnungen. Knebel arbeitete zudem als Buchautor und trat solo auf. Eines seiner Programme trug den Titel "weggugge" und befasste sich mit dem alltäglichen Wegschauen. Links: Gerd Knebel, Holger Klotzbach, Nachruf auf Gerd Knebel von Hendrik Nachtsheim, Nachruf auf Holger Klotzbach (taz) © Schaumburger Landschaft e.V.
Bewerben für Hans-Huckebein-Preis 2026
Bis 28.2.: Bewerben für Wettbewerb für humoristische und satirische Versdichtung nach Wilhelm Busch + weitere Bewerbungstermine. Bückeburg. Die Stiftung Sparkasse Schaumburg, die Schaumburger Landschaft und die Schaumburger Nachrichten schreiben für 2026 den Hans-Huckebein-Preis aus. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis würdigt unveröffentlichte humoristische und satirische Versdichtung in der Tradition Wilhelm Buschs. Teilnehmen können Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum. Ausgezeichnet werden Texte, die den dichterischen Ansatz Buschs eigenständig aufgreifen und auf gegenwärtige Themen beziehen. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Preisvergabe und kann das Preisgeld auf mehrere Beiträge aufteilen. Pro Bewerbung dürfen bis zu drei Texte eingereicht werden, insgesamt maximal 3.500 Zeichen inklusive Leerzeichen. Die Beiträge sind anonymisiert per E-Mail als docx-, odt- oder pdf-Datei einzureichen, ergänzt durch eine separate Datei mit persönlichen Angaben. Einsendeschluss ist der 28. Februar. Bewerbungen gehen an beitrag(at)wilhelm-busch-preis.de. Weitere Termine: 31.3.: Herborner Schlumpeweck 15.4.: Reinheimer Satirelöwe 30.4.: St. Ingberter Pfanne Links: Hans-Huckebein-Preis 2026, Wettbewerbe und Preise © Stadt Weinstadt
Kabarettpreis "Weinstädter Reblaus"
Sechs treten zum Wettkampf an: David Berlinghof, Sven Garrecht, Martin Herrmann, Markus Kapp, Stefanie Kerker und Sebastian Schnitzer. Das Publikum fällt die Entscheidung Ende Januar. Moderieren wird Lennard Rosar. Weinstadt. Am Samstag, 31. Januar, wird in der Jahnhalle Endersbach der 2. Kabarettpreis "Weinstädter Reblaus" der Stadt Weinstadt vergeben. Sechs Kabarettistinnen und Kabarettisten treten jeweils mit einem 15-minütigen Programm gegeneinander an. Über den Gewinn der Bronze-Trophäe entscheidet das Publikum. Der Sieger erhält zudem einen Soloabend am 12. September im Stiftskeller Beutelsbach. Moderiert wird der Abend von Stand-up-Comedian Lennard Rosar. Auf der Bühne steht David Berlinghof mit bayerisch-schwäbischem Musikkabarett, Sven Garrecht mit Liedermacher-Kabarett, Martin Herrmann mit satirischen Songs zum Älterwerden, Markus Kapp mit musikalischen Beiträgen zu den Themen unserer Zeit, Stefanie Kerker mit politischem Kabarett sowie Sebastian Schnitzer mit seinem Musikkabarett-Debüt am Klavier. Links: Sven Garrecht, Markus Kapp, Stefanie Kerker, David Berlinghof, Martin Herrmann, Sebastian Schnitzer, Lennard Rosar, Weinstädter Reblaus 2026 © Constantin Film
Bayerischer Filmpreis 2026
Michael Bully Herbig erhält für "Das Kanu des Manitu" den Preis für den erfolgreichsten Film. München. Bei der 47. Verleihung des Bayerischen Filmpreises am 23. Januar wird Michael Bully Herbig für "Das Kanu des Manitu" mit dem Preis für den "Erfolgreichsten Film" geehrt. Die Auszeichnung würdigt den wirtschaftlichen Erfolg des Films. Die Begründung der Jury: "Mit 'Das Kanu des Manitu' setzt Michael Bully Herbig die Erfolgsgeschichte fort, die er mit 'Der Schuh des Manitu' begründet hat. Bereits der erste Teil gilt als Meilenstein der deutschen Kinokomödie und hat gezeigt, wie Humor, Originalität und handwerkliche Qualität ein breites Publikum begeistern können. Der aktuelle Film knüpft nahtlos an diesen Kultstatus an und überzeugt durch eine gelungene Mischung aus pointiertem Witz, visueller Raffinesse und erzählerischer Leichtigkeit. Herbig beweist erneut seine außergewöhnliche Vielseitigkeit: Als Autor, Regisseur und Produzent vereint er kreative Vision und unternehmerisches Geschick in einer Person." Die Gala wird im BR Fernsehen am 23.1. um 22 Uhr gezeigt, eine Zusammenfassung sendet 3sat am 25.1. Links: Michael Bully Herbig, Bayerischer Filmpreis 2026 © Die Krähen Krefeld e.V.
Krefelder Krähe 2026
Zwei Wettbewerbsabende im Frühjahr, Preisverleihung im April. Die Kandidat*innen sind: Samuel Kilian, Krause und Konsorten, Fabian Lampert, Die Nowak, Masud Akbarzadeh, Jana Jansen, Tom Kaminsky und Pe Krieger. Krefeld. Die Wettbewerbsabende des Kabarettpreises Krefelder Krähe finden 2026 am 28.2. und 1.3. in der Mediothek Krefeld statt. Die Preisverleihung ist für den 18.4. in der Montessori-Schule Krefeld angesetzt. Am ersten Abend treten Samuel Kilian, Krause und Konsorten, Fabian Lampert und Die Nowak auf. Am zweiten Abend folgen Masud Akbarzadeh, Jana Jansen, Tom Kaminsky und Pe Krieger. Die acht Finalisten wurden aus allen Bewerbungen ausgewählt und präsentieren jeweils rund 20 Minuten aus ihren aktuellen Programmen. Zugelassen sind ausschließlich selbst verfasste Texte aus politischem, gesellschaftskritischem oder Musikkabarett. Über die Platzierungen entscheidet eine Jury aus Publikum, dem Kabarettensemble "Die Krähen" und einer unabhängigen Fachjury. Die Punktwertungen beider Abende werden zusammengeführt. Die drei Preisträger werden anschließend zur Preisverleihung eingeladen und zeigen dort neue Programmausschnitte. Der Preis richtet sich an Künstler*innen, die seit höchstens fünf Jahren professionell im Kabarett tätig sind. Links: Pe Krieger, Masud, Samuel Kilian, Krause und Konsorten, Fabian Lampert, Die Nowak, Jana Jansen, Tom Kaminsky, Wettbewerb Krefelder Krähe © Hart und Straumann
Thüringer Kleinkunstpreis 2026 für Hart & Straumann
Das Deutsch-Schweizerische Duo Elisabeth Hart und Rhaban Straumann überzeugte mit feiner Satire und präziser Sprache. Meiningen. Der Thüringer Kleinkunstpreis 2026 geht an Elisabeth Hart und Rhaban Straumann. Das Duo verbindet sprachliche Präzision mit feinsinnigem Humor. Die Leipzigerin Hart stammt aus einer Kabarettfamilie - ihr Vater leitete einst die "Academixer". Der Schweizer Straumann ist als Schauspieler, Satiriker und Autor bekannt. Gemeinsam bringen sie in ihrem Programm "Wollen Sie wippen?" alltägliche Beobachtungen in minimalistische Szenen, die mit wenigen Requisiten auskommen und dennoch viel Raum für Nachdenken und Lachen lassen. Die Jury würdigte ihre kluge Sprachakrobatik, den feinen Humor und eine besondere Bühnenpräsenz - eine Mischung, die sowohl unterhaltsam als auch tiefgründig ist. Der Preis wird am 27. Februar 2026 im Rahmen der 35. Meininger Kleinkunsttage im Volkshaus Meiningen verliehen, wo das Duo im Anschluss auch auftritt. Links: Hart & Straumann, Thüringer Kleinkunstpreis 2026 © Augsburger Puppenkiste
Neues von der Augsburger Puppenkiste
Neue politische Figuren im neuen Kabarett-Programm der Augsburger Puppenkiste: Reichinnek und Bär. Wieder dabei: Söder, Merz, Scholz, Trump. Wolfgang Krebs lieh der Söder-Puppe seine Stimme. Augsburg. Die Augsburger Puppenkiste zeigte an Silvester die Premiere ihres traditionellen Kabarett-Programms mit neuen politischen Figuren. Erstmals traten Marionetten von Heidi Reichinnek (Linke) und Dorothee Bär (CSU) auf. Auch Markus Söder (CSU) erschien mit verändertem Erscheinungsbild, zudem sind Friedrich Merz (CDU) und Donald Trump Teil des Programms. In Sketchen blickte das Ensemble auf das politische Jahr zurück. Einige bestehende Figuren wurden neu besetzt: Olaf Scholz (SPD) übernahm eine andere Rolle innerhalb des Stücks. Das Programm kombiniert choreografierte Puppennummern mit kurzen Szenen und greift politische Themen auf, darunter Bildung und politische Selbstwahrnehmung. Den Figuren leihen bekannte Stimmen ihre Sprache, darunter Berenike Beschle als Dorothee Bär und Wolfgang Krebs als Markus Söder. Das Silvesterkabarett hat in der Puppenkiste Tradition und wird seit 1950 gezeigt. Im Jahr 2026 begeht das Puppentheatermuseum "Die Kiste" sein 25-jähriges Bestehen, begleitet von einem Museumstag und einer Sonderausstellung. Links: Wolfgang Krebs, Augsburger Puppenkiste, Neues von der Puppenkiste (BR) © Tomas Rodriguez
Letzte Runde auf der Bühne
Abschiedstouren von Konrad Beikircher und Veri Köln/Malters (CH). Zwei Kabarettisten verabschieden sich mit ihren letzten Tourneen vom Publikum. Konrad Beikircher blickt in seinem Abschlussprogramm auf rund 60 Jahre im Rheinland zurück, davon 47 auf der Bühne. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus dieser Zeit, das "kölsche Grundgesetz" sowie persönliche Geschichten und Lieder. Beikircher kündigt an, künftig andere Schwerpunkte zu setzen, betont aber, dass vereinzelte Wiederbegegnungen nicht ausgeschlossen sind. Auch der Schweizer Kabarettist Veri beendet seine Bühnenlaufbahn. Hinter der Figur steht Thomas Lötscher (65), der nach über 20 Jahren Abschied nimmt. Zum 19. und letzten Mal präsentiert er seinen kabarettistischen Jahresrückblick. Dabei greift er Motive und Themen früherer Programme auf und verbindet sie mit aktuellen Beobachtungen. Veri verabschiedet sich mit einem Rückblick auf zwei Jahrzehnte Kabarett und dankt seinem Publikum für die gemeinsame Zeit mit den Worten: "Danke, tschüss und ... schön isch gsi." Links: Konrad Beikircher © Apollonia Theresa Bitzan
Ö1 Hörspiel-Publikumspreis 2026
Abstimmung bis 17. Januar - "Iowa. Ein Ausflug nach Amerika" von Stefanie Sargnagel unter den Nominierten. Wien. Für den Ö1 Hörspiel-Publikumspreis 2026 können Hörerinnen und Hörer bis 17. Januar 2026 aus 14 Neuproduktionen der Ö1-Hörspielredaktion ihr Lieblingsstück wählen. Die Ergebnisse werden bei der Ö1 Hörspiel-Gala am 27. Februar 2026 ab 19 Uhr im ORF-RadioKulturhaus präsentiert. Unter allen Teilnehmenden werden Ö1-CDs verlost. Zur Auswahl steht unter anderem "Iowa. Ein Ausflug nach Amerika" von Stefanie Sargnagel. Das Hörspiel begleitet Sargnagel und die Musikerin Christiane Rösinger während eines Aufenthalts in Grinnell, Iowa. Sargnagel unterrichtet dort einen Creative-Writing-Kurs an einem College, Rösinger gibt ein Konzert. Ohne Auto bleibt der Bewegungsradius begrenzt, Alltag und Umgebung prägen den Aufenthalt. Das Hörspiel folgt den beiden durch die Kleinstadt, in Gesprächen, Beobachtungen und Erkundungen von Einkaufszentren und Diners. Dabei entsteht ein Kontrast zwischen dem Leben in der US-amerikanischen Provinz und ihren Erfahrungen in Wien und Berlin. Links: Stefanie Sargnagel, Ö1 Hörspiel-Publikumspreis © Christian Ehring
Deutscher Kabarett-Preis 2025
Der Hauptpreis geht an Christian Ehring, der Förderpreis an Fee Brembeck und der Sonderpreis an Duo "Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie". Die Preisverleihung am 10.1. moderiert Matthias Egersdörfer. Nürnberg. Der Deutsche Kabarett-Preis 2025, gestiftet von der Stadt Nürnberg und vergeben vom nürnberger burgtheater, geht an Christian Ehring. Christian Ehring steht für Kabarett mit Haltung. Unerschrocken, mit Leidenschaft, leisem und treffsicheren Witz zeigt er, dass politische Satire ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Debatte sein kann. Als Autor und Bühnenkünstler beweist er literarische Qualität. In seinen Programmen schimmert stets die Hoffnung durch, die Welt durch das eigene Handeln zu einem besseren Ort machen zu können. Der Förderpreis geht an Fee Brembeck, die sich als "Feeminstin" mit scharfem Witz, klarer Analyse und bisweilen Operneinlagen einen Platz auf den Bühnen erobert hat. Mit dem Sonderpreis wird das Duo "Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie" ausgezeichnet: Wiebke Eymess und Friedolin Müller überzeugen mit feinsinnigen Beobachtungen, musikalischer Virtuosität und selbstironischem Zusammenspiel. Die Preisverleihung findet am 10.1. in Nürnberg statt. Moderator ist der Vorjahrespreisträger Matthias Egersdörfer. Links: Christian Ehring © Kulmbacher Kleinkunst-Brettla
Drei Frauen im Finale des Mönchshof-Kabarettpreises
Premiere! Beim Kulmbacher Kleinkunstpreis 2026 stehen erstmals nur Künstlerinnen im Finale: Tina Häussermann, Mia Pittroff und Alice Köfer. Kulmbach. Am 31. Januar 2026 findet im Kulmbacher Kleinkunst-Brettla das Finale des 3. Mönchshof-Kabarettpreises statt - erstmals ausschließlich mit drei Künstlerinnen. Um den mit 3000 Euro dotierten Preis treten Tina Häussermann, Mia Pittroff und Alice Köfer an. Tina Häussermann überzeugt mit musikalischer Leichtigkeit, Selbstironie und einem feinen Blick für die Komik des Alltags. Mia Pittroff kombiniert Dialekthumor mit gesellschaftlicher Reflexion - zwischen Kabarett, Comedy und hintergründiger Selbstbefragung. Alice Köfer, bekannt aus der Formation Vocal Recall, wagt sich mit ihrem Soloprogramm auf neue Wege und verbindet Musik mit pointierten Alltagsbeobachtungen. Das Publikum darf sich auf ein vielseitiges Damenfinale freuen, das zeigt, wie facettenreich Kabarett heute sein kann. Links: Tina Häussermann, Mia Pittroff, Alice Köfer, 3. Kulmbacher Kabarett-Preis © nürnberger burgtheater
Kabarett- und Comedy-Events im Januar 2026
Drei Festivals, ein Wettbewerb, zwei Preisverleihungen und fünf Premieren für Fans von Kabarett, Comedy & Kleinkunst. Nürnberg. Im Januar erwarten Fans von Kabarett & Co. zwei Festivals, ein Wettbewerb, zwei Preisverleihungen und fünf Premieren:
Links: Özcan Cosar, Lisa Eckhart, Christof Spörk, Matthias Egersdörfer, Christoph Sonntag |
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