| 04/2010: Schlagzeilen |
Schleswig-Holstein. Die Kulturausgaben sollen um zehn Prozent gekürzt werden.
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| 03/2010: Schlagzeilen |
Bundesweit. Rolf Bolwin, Geschäftsführer des Deutschen Bühnenvereins, über Einsparungen und die Misere der Kommunen: Von 45000 Stellen (Anm.: bei Theatern und Orchestern) wurden in den letzten Jahren bundesweit 7000 Arbeitsplätze abgebaut... Noch einmal 7000 Arbeitsplätze lassen sich nicht mehr einsparen, ohne die Substanz zu gefährden.
Dessau. Die kommunalen Kulturausgaben sollen um 13,8 Millionen Euro gekürzt werden.
Essen. "Oper, Schauspiel, Ballett, Philharmonie und Philharmoniker (müssen) steigernd bis 2013... bis zu 14 Mio Euro einsparen."
Köln. "Die finanzielle Lage der Stadt ist dramatischer als angenommen..." Der Stadtkämmerer fordert "energisches Sparen" von bis zu "300 Millionen Euro". Und wieder einmal: "Denkbar sind Kürzungen bei freiwilligen Leistungen wie etwa für die Kultur...".
Ludwigshafen. "Knapp 137 Millionen Euro beträgt die Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen in diesem Jahr - und auch in den nächsten Jahren wird es wohl ein dreistelliges Jahresdefizit im Millionenbereich geben." Erste Forderungen nach Kürzungen im Kulturbereich wurden bereits laut: "Die Kulturausgaben hatte FDP-Fraktionschef Harald Glahn im Visier. Er kritisierte Programm und Auslastung des Theaters."
Nürnberg. Budgetkürzungen von pauschal sieben Prozent wurden bereits vorgenommen - bei den Haushaltsberatungen im Herbst sind weitere Kürzungen zu befürchten.
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| 02/2010: Schlagzeilen |
Goslar. "Die Verwaltungsvorschläge für die Konsolidierung reichen... bis hin zu einer Reduzierung der freiwilligen Leistungen um rund 1,067 Millionen Euro allein für 2010, etwa in den Bereichen Kultur, Soziales und Sport.
Niederrhein. "'In drei Jahren', glaubt Thoenes (Kämmerer der Stadt Moers), 'befinden sich drei Viertel aller Kommunen im Land im Nothaushalt.” Folge: Die sogenannten freiwilligen Leistungen müssen gekürzt werden. Dazu zählt unter anderem die Kultur.'" - Besonders betroffen: Duisburg und Moers - u.a. das Comedy Arts Festival.
Offenburg. Die FDP-Fraktion im Offenburger Gemeinderat will angesichts des Sparzwangs den Kulturhaushalt um zehn Prozent kürzen.
Villingen-Schwenningen. "'Fast dramatisch' nannte Andreas Dobmeier, der Leiter des Amtes für Kultur, die für 2010 geforderten Einsparungen in seinem Haushaltsbereich. Das bedeutet: 30 Prozent pauschal weniger..."
Wuppertal. 30 Prozent weniger wird Wuppertal in Zukunft für die Kultur ausgeben... U.a. soll das Schauspielhaus geschlossen werden.
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| 08/2009: Kölns Stadtkämmerer will 30% des Kulturetats kürzen |
Im kommenden Jahr fehlen gegenüber der Finanzplanung der Stadt Köln 260 Millionen Euro.
Stadtkämmerer Dr. Norbert Walter-Borjans hat vor, 200 Millionen Euro bei freiwilligen Aufgaben wie Wirtschaftsförderung oder Kultur einzusparen.
Das wären etwa 30 Prozent der betreffenden Etats. "In der Summe muss der Betrag von 260 Millionen eingespart werden", betont Walter-Borjans.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Die jetzt in Köln bekannt gewordenen grotesken Einsparungspläne sind ein
Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Monaten in Sachen Kulturfinanzierung auf uns zu kommen wird. Wir rufen den gesamten Kulturbereich auf,
Widerstand gegen die Einsparungen in Köln zu leisten, denn wenn der Stadtkämmerer in Köln sich, auch nur teilweise, durchsetzt, werden vielen
Kämmerer in anderen Kommunen seinem Beispiel folgen. Ohne Gegenmaßnahmen wird der Kulturbereich bei den nun anstehenden Sparmaßnahmen zum Zahlmeister
der Nation werden."
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