Kabarett-News.de News Januar 2022

Neu von Hape Kerkeling:
"Pfoten vom Tisch!"

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Hape Kerkeling - Pfoten vom Tisch - bei thalia.de

© Gesa Simons
Rainald Grebe - © Gesa Simons

Rainald Grebe Inszenierung in Wien
Kabarettist Rainald Grebe führte Regie am Wiener Volkstheater - hier einige Auszüge aus Rezensionen zu "Ach, Sisi".

Wien. Am 12.1. fand die Premiere von "Ach Sisi, 99 Szenen" am Wiener Volkstheater statt. Das Stück wurde von Rainald Grebe inszeniert. Hier einige Auzüge aus den Premieren-Rezensionen:
FAZ: "Der Spaß ist auf unserer Seite - Rote Rosenkriege und bunte Apfelstrudel: Rainald Grebe und seine neunundneunzig „Sisi-Szenen“ am Wiener Volkstheater."
"Die Presse": "Kaiserschmarrn mit Roter Grütze - Eine nette Revue von Rainald Grebe. Zwar ist ihm die Uraufführung von „Ach, Sisi“ viel zu lang geraten, aber einige tolle Kabinettstücke des Ensembles beleben sie. "
Kurier: "Volkstheater: Geschichtsstunde in Häppchen mit Formatradio-Tiefgang - Das Ensemble des Volkstheaters erobert sich unter der Leitung von Rainald Grebe mit „Ach, Sisi – 99 Szenen“ Wien"
"Profil": "Launige Shortcuts über Kaiserin Elisabeth am Wiener Volkstheater - "Ach, Sisi-Neunundneunzig Szenen" in der Regie des deutschen Liedermachers und Kabarettisten Rainald Grebe zeigt Shortcuts über eine Kaiserin. Der Abend spielt im Backstagebereich eines Elisabeth-Musicals, hat Witz und Tempo."
Links: Rainald Grebe Bücher und CDs, Ach, Sisi, Rezension FAZ, Rezension Die Presse, Rezension Kurier, Rezension Profil

© Sophie Wanninger
Fee Brembeck - © Sophie Wanninger

Fee Brembeck bekommt Hoferichter-Preis
Das sind die Gewinner der Ernst-Hoferichter-Preise: Fee Brembeck und Alex Rühle.

München. Die Ernst-Hoferichter-Preise 2022 gehen an Fee (Felicia) Brembeck und Alex Rühle. Die Kabarettistin und Slam-Poetin Fee (Felicia) Brembeck und der Autor Alex Rühle werden mit dem Ernst-Hoferichter-Preis 2022 geehrt, der in diesem Jahr mit jeweils 5000 Euro dotiert ist. Die Auszeichnung wird seit 1975 jährlich an Autorinnen und Autoren aus der Münchner Region, die wie Ernst Hoferichter "Originalität mit Weltoffenheit und Humor" verbinden. Über Fee Brembeck urteilte die Jury, die Künstlerin habe "ein breitgefächertes Publikum auf den unterschiedlichsten Bühnen" erobert, denn sie weitete ihren künstlerischen Radius von der Slampoetin zur Kabarettistin und Schriftstellerin aus und parallel dazu zur Sängerin, genauer gesagt zur Opernsängerin.
Links: Fee Brembeck, Ernst-Hoferichter Preis

© Kulturbüro-OWL
Kulturimbiss - © Kulturbüro-OWL

Der innovative Kulturimbiss
Der "Kulturimbiss" tourte im letzten Jahr in einem umgebauten Imbisswagen unter anderem durch alle Orte des Kreises Lippe. Heuer ist u.a. eine Aktion für Nachwuchskünstler*innen geplant. - Ein ähnliches Projekt ist der "Eulenspiegel Flying Circus", der in mehreren Orten Bayerns gastiert.

Paderborn. Eine der innovativsten Ideen im Kulturbereich wurde im letzten Jahr in Ostwestfalen-Lippe realisiert: Das KulturBüro-OWL tourte mit einem zur mobilen Bühne umgebauten Imbisswagen durch alle 16 Städte und Gemeinden des Kreises und versorgte so diese und noch einige Orte mehr mit Kultur. Der Wagen brachte auf unkomplizierte Art und Weise die benötigte Licht- und Tontechnik zu den 60 verschiedenen Auftritten. Außerdem bekamen regionale Kulturschaffende eine Auftrittsmöglichkeit. "Das sollte keine Eintagsfliege bleiben", schrieb die Lippische Landes-Zeitung zu dem Projekt. Auch 2022 will das KulturBüro-OWL um Veranstalter und Musiker Carsten Hormes den Kulturimbiss weiterführen und ihn u.a. zu einer Bühne für den kabarettistischen und musikalischen Nachwuchs machen. Lesen Sie dazu den Bericht des Westfalen-Blatts (siehe "Links"). - Gute Ideen erkennt man daran, dass oft Mehrere unabhängig voneinander auf dieselbe Idee kommen. Auch in Bayern gibt es ein ähnliches Projekt, den "Eulenspiegel Flying Circus", der auch heuer wieder in einem umgebauten Lastwagen an verschiedenen Orten in Ober- und Niederbayern gastiert.
Links: Kulturimbiss, Kulturbüro-OWL, Bericht Westfalen-Blatt, Eulenspiegel Flying Circus

© Lach- und Schiess-Gesellschaft
Lach- und Schiess-Gesellschaft - © Lach- und Schiess-Gesellschaft

Neustart der Lach und Schiess
Am 16.1. startet die Lach- und Schiess-Gesellschaft nach der Umbaupause neu mit dem Auftritt von Hosea Ratschiller per Livestream.

München. Am 16.1. öffnet die Münchner Lach- und Schieß-Gesellschaft wieder nach einer längeren Umbaupause. Weil es aber aktuell unwirtschaftlich wäre, den "Laden" physisch zu öffnen, kommt der Auftritt von Hosea Ratschiller nur per Livestream zu den Gästen. Damit startet die Lachundschiess unter dem neuen Geschäftsführer Stefan Hanitzsch die "digitale Ära". Hanitzsch will so das Ziel erreichen, dass die Lachundschiess selbständig erfolgreich ist. Dazu sind demnächst Gastspiele des Lachundschiess-Ensembles in größeren Häusern geplant, aber auch Fernsehproduktionen und Co-Produktionen. Um die Digitalisierung voranzutreiben, wird gerade ein Tonstudio gebaut: Man will Hörbücher, Kolumnen und Podcasts produzieren können. Die Livestreams aus dem "Laden" sollen langfristig beibehalten werden, selbst wenn in der Ursulastrasse wieder alle Plätze besetzt werden können.
ein weiterer Livestream-Termin: Die Premiere des Lachundschiess Ensemble-Programms "Aufgestaut" im eigenen Domizil am 24.2. Bisher konnten nur Auftritte außer Haus stattfinden.
Links: Lachundschiess Ensemble, Lach- und Schieß-Gesellschaft, Bericht TZ

© Horst Evers 3sat
Horst Evers - © Horst Evers 3sat

Deutscher Kabarett-Preis 2021
geht an Horst Evers (Hauptpreis), Quichotte (Förderpreis) und Götz Frittrang (Sonderpreis).

Nürnberg. Der Deutsche Kabarett-Preis, gestiftet von der Stadt Nürnberg, dotiert mit 6000 Euro, vergeben vom nürnberger burgtheater, geht für das Jahr 2021 an den Erzähler und Kabarettisten Horst Evers. Horst Evers erzählt Geschichten aus dem Alltag. Doch was als unspektakuläre Realsatire beginnt, steigert sich innerhalb kürzester Zeit in eine atemberaubend absurde Komik. Evers‘ ganzer Witz entfaltet sich dann auf der Bühne. Seine Performance ist lakonisch und geprägt von einer einzigartigen minimalistischen gestischen und mimischen Präzision. Gleichermaßen geistreich wie schräg erlebt man in Horst Evers einen wahren Meister des literarischen Kabaretts.
Mit dem Förderpreis des Deutschen Kabarett-Preises wird 2021 der Kabarettist und Musiker Quichotte (Jonas Klee) ausgezeichnet. Stand-Up, Songs, Poesie und Geschichten - mit dieser wilden Mischung wirbelt Quichotte die Zuschauererwartungen gehörig durcheinander. Blitzschnell, klug und mit vielen Talenten ausgestattet ist er einer der überraschendsten Vertreter der jüngeren Kabarettszene.
Der Sonderpreis des Deutschen Kabarett-Preises für das Jahr 2021 geht an den Kabarettisten Götz Frittrang. Er gehört zu den großen und vor allem großartigen Unterhaltern auf den Kabarettbühnen. Er erzählt seine oftmals absurden Geschichten mit viel Verve und Körperkomik und belebt die Kabarettszene mit einem wohltuenden Schuss Wahnsinn.
Die für 15.1.2022 geplante Preisverleihungs-Gala kann aufgrund der akuten Pandemiesituation leider nicht stattfinden.
Links: Horst Evers Bücher und CDs, Götz Frittrang CDs, Quichotte, nürnberger burgtheater

© Deutschsprachige Musik e.V.
Liederbestenliste - © Deutschsprachige Musik e.V.

Förderpreise der Liederbestenliste 2021
Marie Diot und Lennart Schilgen wurden mit dem Förderpreis der Liederbestenliste 2021 geehrt.

Kassel. Seit 2004 wird der Förderpreis der Liederbestenliste vergeben, im Jahr 2021 an Marie Diot und Lennart Schilgen. Die Begründung der Jury: "Die Songs von Marie Diot wirken wie eine Frischzellenkur: Die Hannoveranerin liebt auch in ihrer Kunst den schrägen Einfall und die Albernheit. Doch die Verse sind keineswegs banal, sondern sprühen vor Selbstironie und raffinierten Wortspielen... (ein) Mix aus Hintersinn und Anarcho-Humor. Diot nimmt einen mit auf einen hypnotisierenden Trip durch Absurdität und Weltschmerz, bei dem der Spaß nicht zu kurz kommt." Zu Lennart Schilgen bemerkte die Jury: Er "... kann Ohrwürmer komponieren wie die frühen Beatles und zeitlose Texte schreiben wie Reinhard Mey... Er ist ein Feingeist durch und durch, dem alles Plakative zuwider ist. Er feilt an jedem Detail seiner raffinierten Songs, die oft Alltagssätze aufgreifen und dann von Strophe zu Strophe überraschend neu beleuchten. Das alles geschieht ohne Zeigefinger, sondern im besten Sinne unterhaltsam. Eine wahrlich förderpreiswürdige Kombination."
Links: Lennart Schilgen, Marie Diot, Förderpreise 2021

© Kabarettgemeinschaft Bielefeld
Bielefelder Kabarettpreis - © Kabarettgemeinschaft Bielefeld

Nominierte für den Bielefelder Kabarettpreis
Der Bielefelder Kabarettpreis wird im Februar zum 25. Mal im Zweischlingen ausgetragen. Die Teilneher sind Nils Brunschede, August Klar, Hinnerk Köhn, Lennard Rosar, Pascal Simon und Florian Wintels.

Bielefeld. Am 25. und 26.2.2022 findet die Jubiläumsausgabe des Kabarettwettbewerbs um den "Bielefelder Pudding" statt: Sechs Nachwuchskünstler treten im Zweischlingen vor Publikum und Fachjury mit Auszügen aus ihren Debütprogrammen gegeneinander an und kämpfen um den begehrten Trophäe – ein an die Wand genagelter Pudding - und einen Auftritt im Zweischlingen sowie um die Preisgelder von insgesamt 2500 Euro. Die Nominierten sind: Nils Brunschede mit dem Programm "Radio Goldhund", August Klar ("August Klar – Live!"), Hinnerk Köhn ("Bitter"), Lennard Rosar ("Laub harken im Wind"), Pascal Simon ("Vollzeit-Poet") und Florian Wintels ("Schön dass ich da bin"). Alle sechs Nominierten spielen in der Vorrunde ein viertelstündiges Kurzprogramm, die drei Finalisten dürfen dann je eine halbe Stunde spielen. Eine Fachjury und das Publikum entscheiden über die Platzierungen und den Publikumspreis.
Seit 1998 engagiert sich die Kabarettgemeinschaft Bielefeld mit dem Bielefelder Kabarettpreis in der Nachwuchsförderung - teilnehmen dürfen nur Bühnen-Debütanten.
Links: Bielefelder Kabarettpreis, 25. Bielefelder Kabarettpreis, Nils Brunschede, August Klar, Hinnerk Köhn, Lennard Rosar, Pascal Simon, Florian Wintels

© Thomas Nitz
Pigor & Eichhorn - © Thomas Nitz

AZ-Stern des Jahres für Pigor & Eichhorn
Sie bekamen Ende 2021 den "Stern des Jahres" der Münchner Abendzeitung in der Kategorie "Kabarett".

Berlin, München. Zum 49. Mal ehrte die Münchner Abendzeitung die künstlerischen und kulturellen Höhepunkte des Jahres mit den "Sternen des Jahres". In der Kategorie Kabarett ging die Ausszeichnung an Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn. Die Begründung: Bei ihrem Münchner Auftritt im November 2021 "fegten sie jeden Herbst- und Corona-Blues weg". Seit über 25 Iahren pflegen Pigor & Eichhorn die hohe Kunst des politischen Musikkabaretts. Ihr aktuelles zehntes Programm nannten sie "Volume X" und sie begeistern in diesem Programm wieder "mit bissigem Witz und pfiffigen Chansons auf der Höhe unserer Zeit". Pigor "singt und steppt wie ein junger Gott", Eichhorn begleitet ihn "virtuos am Flügel". Das Münchner Publikum ist begeistert, denn die Beiden bringen ihm unter anderem ein paar "tolle rhetorische Kniffe" bei. Fazit: "Alles grooved und funkelt, die Lieder, die Pointen."
Links: Thomas Pigor & Benedikt Eichhorn Bücher und CDs, AZ Sterne des Jahres

© HCP e.V.
Hamburger Comedy Pokal - © HCP e.V.

Kabarett- und Kleinkunst-Events im Januar 2022
Im Januar sollen ein Wettbewerb, zwei Festivals und eine Premiere stattfinden. #Kabarett #Events

Nürnberg. Für Januar sind ein Wettbewerb, zwei Festivals und eine Premiere angekündigt.
Die angekündigten Veranstaltungen:
29.06. - 08.02.: Kultursommer "Bayern spielt"
20.1. - 23.1.: Ei(n)fälle - das bundesweite studentische Satire-Festival Cottbus ABGESAGT
23.1. - 26.1.: Kulturbörse Freiburg ABGESAGT
29.1. - 31.1.: Hamburger Comedy Pokal VERSCHOBEN AUF JULI
Links: Fil, Kalender Kabarett-Termine mit Links zu den Events (google.com), Premieren Januar

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