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© Science Busters
Kabarettpreis für die "Science Busters"
Der Fernsehpreis des Österreichischen Kabarettpreises 2025 geht an die "Science Busters", der Onlinepreis geht an Andreas Rainer mit "Wiener Alltagspoeten" - die Verleihung wird am 19. Dezember in ORF 1 und auf ORF ON übertragen. Wien. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Österreichischen Kabarettpreises 2025 standen bereits seit Längerem fest. Am 24.11. wurden nun auch die Preisträger*innen des Fernseh- und Onlinepreises im Rahmen einer feierlichen Gala im Globe Wien bekanntgegeben: Über eine Auszeichnung mit dem Fernsehpreis freuen dürfen sich - zum bereits dritten Mal - die "Science Busters" (derzeit immer in "DIE.NACHT" in ORF 1 und auf ORF ON). 2013 wurden die "Science Busters" außerdem mit dem Sonderpreis geehrt. Der Onlinepreis für die/den beliebteste/n digitale/n Content-Creator*in geht diesmal an Andreas Rainer mit "Wiener Alltagspoeten". Moderiert wurde die Verleihung erneut von Clemens Maria Schreiner. TV-Termin: 19.12., 23:10 Uhr, ORF 1 & ORF ON. Martin Puntigam: "Das vierte Mal den Österreichischen Kabarettpreis und immer die undotierten! Das soll uns erst einmal wer nachmachen. Wir bedanken uns, vor allem bei unserem Publikum, und wären sehr enttäuscht, wenn es das nächste Mal den Hauptpreis gäbe mit Preisgeld und alles. Das wäre ja noch schöner!" Links: Science Busters, Martin Puntigam © Stadt Herne
Tegtmeiers Erben 2025
Iris Berben und Torsten Sträter bekamen die Ehrenpreise beim Wettbewerb "Tegtmeiers Erben". Um die Tegtmeier-Mütze kämpften Alice Köfer, Marie Diot, Sascha Thamm, Vera Deckers, Sybille Bullatschek und Stefan Danziger. Der Preis ging an Stefan Danziger, der Publikumspreis an Sascha Thamm. Herne. Torsten Sträter und Iris Berben standen am 29.11. im Kulturzentrum Herne im Mittelpunkt des großen Finales der Wettbewerbs "Tegtmeiers Erben". Iris Berben bekam den Jürgen-von-Manger-Preis für ihr Lebenswerk und Torsten Sträter wurde mit dem "Tegtmeier-Ehrenpreis" ausgezeichnet. Sechs Finalist*innen präsentierten ihr Können vor Publikum und Jury und wetteiferten um Preisgelder und die Trophäe, die typische Tegtmeier-Mütze: Alice Köfer: Mit ihrem Talent für Gesang, Musik und Humor begeisterte sie das Publikum. Marie Diot: Die Liedermacherin brachte alltägliche Themen mit Sprachwitz und Charme auf die Bühne. Sascha Thamm: Seine Texte handelten von gesellschaftlichen Trends und verbanden lyrische Eleganz mit humorvollem Ausdruck. Vera Deckers: Als Psychologin analysierte sie humorvoll die Herausforderungen der modernen Gesellschaft. Sybille Bullatschek brachte Humor in die Pflegebranche und begeisterte das Publikum. Stefan Danziger: Seine Faszination für Geschichte vermittelte er auf skurril-komische Weise. Der Preis ging an Stefan Danziger, der Publikumspreis an Sascha Thamm. Links: Torsten Sträter, Alice Köfer, Marie Diot, Vera Deckers, Sybille Bullatschek, Stefan Danziger, Sascha Thamm, Tegtmeiers Erben, Die Gewinner © romy.at
Österreichischer Filmpreis Romy 2025
Es gibt heuer neun Preiskategorien, ausgezeichnet wurden u.a. Anke Engelke, Thomas Stipsits, Peter Klien, Stefan Raab und Michael Bully Herbig. Kitzbühel. Bei der "Kurier Romy" 2025, die am 28. November verliehen wurde, wurden Preise in neun Kategorien vergeben - darunter erstmals für TV-Dokumentationen, TV-Analysen und den Publikumshit des Jahres. Ziel der neuen Kategorien ist es, Informations- und Analyseformate stärker in den Mittelpunkt zu rücken. In der Kategorie "Beliebteste Schauspielerin TV/Streaming" war unter anderem Anke Engelke nominiert, die in Produktionen wie "LOL - Last One Laughing" und "Perfekt verpasst" überzeugte. Sie teilte sich den Preis mit Veronika Ferres. Bei den Schauspielern TV/Streaming zählten Nicholas Ofczarek und Thomas Stipsits zu den Nominierten Es gewann Thomas Stipsits. Ofczarek stand mit "Drunter und drüber" erneut im Fokus, Stipsits mit seiner erfolgreichen Krimikomödie "Kopftuchmafia". Satiriker Peter Klien war für den TV-Journalismus-Preis nominiert, den er auch gewann. In der neuen Kategorie Publikumshit konkurrierten Thomas Stipsits' "Kopftuchmafia" und Josef Haders Kinofilm "Andrea lässt sich scheiden". Es gewann jedoch "Jedermann". Stefan Raab und Michael Bully Herbig bekamen Sonder-Romys.Die Romy-Verleihung wurde in ORF 2 übertragen. Links: Anke Engelke © Reiner Pfisterer
Uli Keuler beendet Bühnenkarriere
Der Schwäbische Kabarettist Uli Keuler verabschiedet sich nach über 50 Jahren von der Bühne. Gernsbach. Uli Keuler hat nach fünf Jahrzehnten seine Karriere beendet. In Aidlingen trat der 72-Jährige ein letztes Mal auf. Das Publikum verabschiedete ihn mit langem Applaus. Keuler prägte den schwäbischen Humor mit präziser Sprache und Alltagsbeobachtungen. Bekannt wurde er mit dem Bühnenstil "ein Mann, ein Stuhl". Frühe Auftritte zeigten ihm, dass schwäbischer Wortwitz besser funktioniert als Hochdeutsch. Keuler veröffentlichte viele Programme auf CD und DVD und erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter zweimal den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg. Er selbst verabschiedete sich so: "Nach über fünf Jahrzehnten auf der Bühne habe ich mich zur Ruhe gesetzt. Es war eine lange, erfüllte Zeit, mit vielen, vielen Abenden, die wohl nicht nur mir Freude gemacht haben. Danke für Ihren Zuspruch und für Ihren Applaus, für Ihre Toleranz, wenn ein Text einmal nicht so ausgereift war, und danke vor allem für Ihre Bereitschaft, sich auf meine Sicht der Dinge einzulassen. Behalten Sie Ihren Humor, Ihre Neugier und einen wachen Blick auf die Welt." Links: Uli Keuler, Abschiedsgruß, Bericht SWR © Gregor Wiebe huckleberryking.com
Sigi-Sommer-Taler 2025 für Wolfgang Krebs
Die Narrhalla München ehrt den bayerischen Kabarettisten für langjähriges Wirken und für seinen humorvollen Umgang mit gesellschaftlichen Problemen. München. Der Kabarettist Wolfgang Krebs erhält den Sigi-Sommer-Taler 2025 der Narrhalla München. Die Auszeichnung erinnert an den langjährigen AZ-Autor Sigi Sommer, der als "Blasius, der Spaziergänger" Münchens Alltag porträtierte. Seit 2001 wird der Preis an Kunst- und Kabarettpersönlichkeiten aus Bayern vergeben. Krebs ist seit den 1990er-Jahren mit Parodien bayerischer Politiker bekannt, unter anderem in BR-Sendungen wie quer oder beim Nockherberg. Neben Bühnenprogrammen arbeitet er für Radio und Fernsehen und veröffentlichte Bücher, darunter Kabaretttexte und ein Märchenbuch. Die Laudatio hielt Volker Heißmann: Wolfgang Krebs habe die Gabe, Menschen zu verbinden - "und die Probleme, die wir in der Gesellschaft haben, humorvoll anzusprechen". Krebs zeigte sich dankbar für die Ehrung und verwies auf Sommers genaue Beobachtungsgabe. Die Verleihung fand im Wirtshaus im Schlachthof statt. Links: Wolfgang Krebs, Volker Heißmann und Martin Rassau © Lucas Seel
"Kaarster Stern" für Jonas Greiner
Das Publikum wählte ihn mit deutlicher Mehrheit: Jonas Greiner wird als bester Nachwuchscomedian mit dem Kleinkunstpreis Kaarster Stern ausgezeichnet. Er bekommt den Preis im November 2026. - Am 27.11.25 wird der Kaarster Stern 2024 an Sven Garrecht verliehen. Kaarst. Der Nachwuchskünstler Jonas Greiner erhält den Kaarster Stern. Bei seinem Auftritt am 5. Juni in der Eventlocation "twentyseven" überzeugte er die Besucherinnen und Besucher und bekam 102 von 108 Stimmen. Die Auszeichnung wird am 24. November 2026 vor seiner Solo-Show überreicht. Der Preis wird jährlich von der Stadt Kaarst und dem Förderverein F3k vergeben und richtet sich an Newcomer aus der Kleinkunst. Sie präsentieren jeweils einen Kurzauftritt, das Publikum entscheidet über die Vergabe. In diesem Jahr fanden drei Wahlabende statt, Greiner trat bei der zweiten "Kaarster Comedy Night" auf. Die Veranstaltungsreihe war nahezu ausverkauft und bot insgesamt zehn Beiträge aus verschiedenen Sparten. Am 27. November erhält zudem der Vorjahressieger Sven Garrecht seinen Preis und zeigt sein Programm "Wenn nicht jetzt, wo sonst?". Links: Jonas Greiner, Kaarster Stern © Harald Pfeifer
Kleinkunstpreis Aschersleben 2025
Harald Pfeifer (Lachmesse Leipzig) erhält den Kleinkunstpreis der Stadt Aschersleben und der Bundesvereinigung Kabarett, die "Doppelzicke". Aschersleben. Beim Kabarettfestival in Aschersleben wurde Anfang November der Kleinkunstpreis der Stadt Aschersleben und der Bundesvereinigung Kabarett an Harald Pfeifer verliehen. Die beiden Ziegenböcke, die zu jeder vollen Stunde an der Rathausuhr in Aschersleben mit den Köpfen zusammenstoßen, bilden die Vorlage für den Kleinkunstpreis, daher wird er kurz "die Doppelzicke" genannt. Harald Pfeifer betreute für MDR Kultur bzw. MDR Figaro von 2001 bis 2016 den Kabarett-Sendeplatz und war Mitglied im Arbeitskreis Unterhaltung deutschsprachiger Sender sowie in den Jurys des Salzburger Stiers und des Deutschen Kleinkunstpreises. Er führte zahlreiche Interviews für Kabarettsendungen der ARD, des Deutschlandradios und des SRF. Seit 2020 gehört Pfeifer dem Vorstand des Leipziger Lachmesse Vereins an und verantwortet dort zum Teil der künstlerischen Leitung des Humor- und Satire-Festivals. Der Ascherslebener Preis löste 2005 den zuvor in Bernburg verliehenen Till-Preis ab. Die Auszeichnung wird jährlich vergeben. Links: Harald Pfeifer, Preis für Pfeifer (MZ) © Michael Bully Herbig
Bambi für Michael Bully Herbig
Der Bambi-Ehrenpreis würdigt jahrzehntelanges Schaffen in Film und Unterhaltung. Besonders wurde Herbigs Humor und erzählerische Präzision gelobt. München. Michael Bully Herbig erhielt den Ehrenpreis des Bambi 2025. Die Jury hob seine Vielseitigkeit als Schauspieler, Regisseur, Autor und Produzent hervor sowie seine Bedeutung für die deutsche Unterhaltungslandschaft. Herbig prägte mit Formaten wie der "Bullyparade", "Der Schuh des Manitu" oder "(T)Raumschiff Surprise" das Comedy-Genre und realisierte mit "Ballon" und "Tausend Zeilen" auch gesellschaftlich relevante Stoffe. Seine Arbeiten verbinden Humor und erzählerische Präzision, häufig mit Verweisen auf Film- und Fernsehgeschichte. Die Jury würdigte Herbigs unvergleichliches Gespür für Humor und seine Fähigkeit, die kollektiven Leidenschaften und Sehnsüchte der Deutschen aufzugreifen. Ein weiterer Erfolg ist die Show "LOL: Last One Laughing", die sich unter seiner Moderation zu einem der meistgesehenen nicht-fiktionalen Formate auf Prime Video in Deutschland entwickelte. Die Verleihung fand am 13.11. statt. Laudatorin Hannah Herzsprung betonte Herbigs kontinuierliches Engagement für Film, Humor und gesellschaftliche Themen. Links: Michael Bully Herbig, Bambi für Bully, Michael Bully Herbig © Duo Mimikry
"Duo Mimikry" gewinnt "Knurrhahn"
Das Duo überzeugte beim Wilhelmshavener Festival der Kleinkunst 2024 mit pantomimischer Comedy. Wilhelmshaven. Der Kleinkunstpreis "Knurrhahn" des Jahres 2024 geht an das Berliner "Duo Mimikry". Elias Elastisch und Nicolas Rocher präsentierten im Kulturzentrum Pumpwerk eine wortlose Comedy-Show, die durch Pantomime und präzise Mimik überzeugte. Das Duo erhält die Bronzeskulptur und ein Preisgeld im Rahmen des 31. Wilhelmshavener Festivals der Kleinkunst. Die Entscheidung traf eine Jury, Veranstaltungsleiter Mirco Wenzel übermittelte den Künstlern die Nachricht. Am 21. November kehren sie mit ihrem Programm "Tasty Biscuits" zurück nach Wilhelmshaven. Die Show bietet kurze visuelle Kurzgeschichten, wie eine Keksdose voller geschmacklicher Überraschungen. Satire, Witz und der pure Rhythmus treffen auf Innovation, schwarzen Humor und Gesellschaftskritik. Zuschauer erwartet ein Abend ohne Worte - aber mit viel Ausdruck. Die Preisverleihung findet ebenfalls am 21.11. statt. Links: Duo Mimikry, Knurrhahn Preisverleihung (Pumpwerk), Knurrhahn 2024 (NWZ) © Lach- und Schieß
Münchner Lach- und Schieß-Gesellschaft ist umgezogen
Die Kabarett-Institution zog von Schwabing in den FAT CAT (ehemals Gasteig) in München-Haidhausen um. Der Umzug fand unter großer Beteiligung statt, u.a. waren dabei: OB Udo Reiter, Geschäftsführer Till Hofmann, Christl Sittenauer, HG Butzko, Josef Hader, Ulan und Bator, Claus von Wagner. München. Die traditionsreiche Münchner Lach- und Schießgesellschaft verließ ihre Spielstätte in Schwabing und zog in den Kleinen Konzertsaal des ehemaligen Gasteig in Haidhausen. Dort soll ab Anfang 2026 wieder ein regelmäßiges Programm aus Kabarett, Comedy, Literatur und Konzerten stattfinden. Der Umzug wurde am 16.11. feierlich und mit Beteiligung vieler Kabarettist*innen wie Christl Sittenauer (Lach- und Schieß-Ensemble), HG Butzko, Josef Hader, Ulan und Bator, Claus von Wagner u.a. begangen. Auch viele Prominente waren dabei, z.B. Münchens OB Dieter Reiter sowie Till Hofmann, der neue Geschäftsführer der Lach- und Schieß. Damit es nicht nur bei einem sybolischen Akt blieb, wurde an der ehemaligen Spielstätte das alte gelbe Lokalschild abmontiert. Gab es Begräbnisstimmung? Bei Josef Hader jedenfalls nicht: "Das ist ja eine Leich', die wieder auferstehen wird", sagte er. Auch das alte Schild stand wieder auf: Es wurde im Fat Cat (ex Gasteig) wieder aufgehängt und beleuchtet. Zuletzt wurde die neue Spielstätte mit Sekt getauft. Links: Christl Sittenauer, HG Butzko © Martina Bogdahn
Friedestrompreis für Luise Kinseher
Der Rhein-Kreis Neuss ehrt ihr Engagement für deutschsprachige Mundart. Kinseher zeigt "mit Witz, Tiefgang und Sprachkunst, dass Mundart lebendig, kritisch und hochaktuell ist." Neuss. Der Rhein-Kreis Neuss hat die bayerische Kabarettistin, Schauspielerin und Autorin Luise Kinseher mit dem Friedestrompreis 2025 ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Internationalen Mundartarchiv "Ludwig Soumagne" vergeben und würdigt besondere Verdienste um die deutschsprachige Dialektliteratur. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Kinseher erhält die Auszeichnung für ihre Arbeit mit der bayerischen Mundart, der sie in ihren Bühnenprogrammen und Veröffentlichungen eine markante Stimme verleiht. Die Jury hebt hervor: "Mit ihrer Sprachkunst hat sie der Mundart eine unverwechselbare Stimme gegeben und ihr zu neuer Strahlkraft verholfen. Luise Kinseher bereichert die Reihe der Friedestrompreisträgerinnen und -träger um eine Stimme, die mit Witz, Tiefgang und Sprachkunst verdeutlicht, dass Mundart lebendig, kritisch und hochaktuell ist." Links: Luise Kinseher © Michel Neumeister
Dieter-Hildebrandt-Preis 2025
Max Uthoff erhält den Dieter-Hildebrandt-Preis 2025. Damit würdigt die Stadt München Uthoffs tiefgründiges politisches Kabarett, seinen analytischen Scharfsinn und seinen unbestechlichen Blick auf Missstände. München. Der Dieter-Hildebrandt-Preis geht 2025 an den Kabarettisten Max Uthoff. Uthoff ist seit 2007 solo unterwegs und einem breiten Publikum durch die ZDF-Sendung "Die Anstalt" bekannt, die er gemeinsam mit Claus von Wagner und inzwischen auch mit Maike Kühl präsentiert. Die Begründung der Jury: "Max Uthoff steht wie kaum ein anderer für tiefgründiges politisches Kabarett. Mit analytischem Scharfsinn, einem feinen Gespür für sprachliche Präzision und seinem unbestechlichen Blick auf Missstände erhebt er die Satire zur Kunstform und den kritischen Diskurs zur Pflicht einer mündigen Gesellschaft." Aufgewachsen in der Münchner Kabarettszene, konzentriert sich Uthoff in seinen Programmen - zuletzt "Alles im Wunderland" - auf die satirische Zuspitzung ohne große Bühneneffekte. Die Stadt München verleiht die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung seit 2016 in Erinnerung an den 2013 verstorbenen Dieter Hildebrandt. Der Preis richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die politisches oder gesellschaftskritisches Kabarett prägen. Links: Max Uthoff © Hazel Brugger
Hazel Brugger moderiert neues "LOL"-Spin-off
"LOL Next" startet 2026 mit Comedy-Talenten aus den sozialen Medien. München. Hazel Brugger kündigte ein neues Spin-off der Erfolgsreihe "LOL: Last One Laughing" an. Die Comedienne, die kürzlich mit dem Bamby in der Kategorie Comedy ausgezeichnet wurde und bereits viermal in der "LOL" Originalshow antrat, übernimmt bei "LOL Next" die Moderation. Die neue Reihe soll 2026 bei Prime Video erscheinen. Zehn Comedy-Acts, bekannt aus sozialen Medien, treten in vier Folgen gegeneinander an. Wie im Original dürfen sie nicht lachen, während die anderen versuchen, genau das auszulösen. Brugger verfolgt das Geschehen aus einem Kontrollraum und setzt zusätzliche Impulse, um die Teilnehmenden herauszufordern. Wie im Original: Ein einziges Lachen führt zum sofortigen Aus. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält 50.000 Euro für einen gemeinnützigen Zweck. Links: Hazel Brugger, LOL Next (RND) © Mario Riener
Preis für Polt
Gerhard Polt erhält den Ehrenpreis des Bayerischen Kunstpreises 2025 - Der Kabarettist wird für sein Lebenswerk und seinen prägenden Beitrag zur bayerischen Kultur ausgezeichnet. München. Der Kabarettist Gerhard Polt erhält den Ehrenpreis des Bayerischen Kunstpreises 2025, der erstmals vom Freistaat verliehen wird. Ministerpräsident Markus Söder würdigte Polt als "Gigant des Kabaretts" und begründete die Entscheidung so: "Er ist seit Jahrzehnten Meister der feinsinnigen Satire und beleuchtet die kleinen Absonderlichkeiten des Alltags mit scharfem Blick und unverwechselbarem Sprachwitz. Die Beobachtungsgabe von Gerhard Polt reicht von der Stammtischweisheit bis zur Weltpolitik." Polt prägte mit Fernsehformaten wie "Fast wia im richtigen Leben" seit den 1970er-Jahren die deutsche Kabarettlandschaft. Seine Figuren - vom Beamten bis zum Kleinbürger - spiegeln menschliche Schwächen und gesellschaftliche Absurditäten wider. Polt betont dabei stets das Individuelle: "Der Mensch war nicht auf dem Mond - es waren bestimmte Leute." Die Preisverleihung findet am 18. November im Bergson Kunstkraftwerk München statt. Die Preisverleihung wird im BR Fernsehen und in der ARD Mediathek zu sehen sein. Links: Gerhard Polt © Dominik Butzmann
Preis für Hirschhausen
Eckart von Hirschhausen und Lea Dohm bekamen den Gutenberg-Zukunfts-Award 2025. Die Universität Mainz ehrte damit ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Mainz. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz verlieh den Gutenberg-Zukunfts-Award 2025 an den Arzt und Wissenschaftsjournalisten Dr. Eckart von Hirschhausen sowie an die Psychologin Lea Dohm. Beide wurden für ihren Einsatz für eine nachhaltige und gesunde Zukunft ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Verleihung fand Ende Oktober in der Universität Mainz statt. Hirschhausen und Dohm sprachen im Rahmen der Vortragsreihe "Voices for Climate" über ihr Thema "Gesunde Erde - Gesunde Menschen - Gesunde Seele". Die Laudatio übernahmen die Vorjahrespreisträger Dr. Cecilia Scorza und Prof. Harald Lesch per Videobotschaft. Links: Eckart von Hirschhausen © Klemens Dellacher
Weißenhorner Wölfchen 2025
Michaela Obertscheider gewinnt "Weißenhorner Wölfchen" Nr. 5 - Ehrenpreis für Kathrin Sälzle. Weißenhorn. Beim fünften "Weißenhorner Wölfchen" am 8. November 2025 ging der Hauptpreis an Michaela Obertscheider. Die weiteren Finalistinnen waren Patricia Lürmann, Anne Folger und Verena Richter. Die Veranstaltung im ausverkauften Saal stand zugleich im Zeichen des fünfjährigen Bestehens des Preises, den Kabarettistin Kathi Wolf während der Corona-Zeit ins Leben rief. Die diesjährige Ehrenpreisträgerin ist Kathrin Sälzle. Bereits vor offiziellem Beginn sorgte die Gruppe Blues Polizei mit einem Auftritt im Foyer für Stimmung. Links: Kathi Wolf, Michaela Obertscheider, Kathrin Sälzle, Weißenhorner Wölfchen, Die Gewinnerinnen © Christine Schütze
Christine Schütze erhält "Lüsterklemme"
Preisverleihung des Kleinkunstpreises "Lüdenscheider Lüsterklemme 2025" im Kulturhaus Lüdenscheid - Auftritt mit preisgekröntem und neuem Programm. Lüdenscheid. Die Hamburger Kabarettistin Christine Schütze ist Preisträgerin der 45. Lüdenscheider Lüsterklemme. Bereits im Februar hatte sie den Wettbewerb im Rahmen der Kleinkunsttage mit ihrem Programm "Also, mir wär' sie zu dünn" gewonnen. Mit Pointen wie "Seid nicht traurig, wenn euch kein Bauarbeiter mehr hinterher pfeift. Das liegt nicht an euch. Das liegt am Fachkräftemangel" oder die Einführung in Sprache und Mentalität der Norddeutschen - "knurrig, wortkarg, temperament-arm" eroberte Christine Schütze die Herzen des Publikums. Das Publikum bewertete die Auftritte nach Vortrag, Inhalt und Präsenz und wählte die Hamburgerin zur Siegerin. Sie setzte sich damit gegen vier Konkurrent*innen durch. Am 31.10. nahm sie nun im Kulturhaus Lüdenscheid den von der Sparkasse an Volme und Ruhr gestifteten Preis entgegen. Nach der Preisübergabe präsentierte sie Ausschnitte aus ihrem ausgezeichneten Programm sowie erste Ausschnitte ihres neuen Programms. Links: Christine Schütze, Christine Schütze, Lüsterklemme 2025 (MSN) © ZDF Michael Tremer
Die Anstalt vom November
Das Thema der Anstalt am 11.11.: "Mieten, Bauen und Wohnen". Dabei sind Maike Kühl, Max Uthoff, Gisa Flake und Timo Wopp. München. Die Anstalt vom November hat das Thema "Mieten, Bauen und Wohnen". Maike Kühl, Max Uthoff, Gisa Flake und Timo Wopp präsentieren einen satirischen Abriss des aktuellen deutschen Wohnungsmarktes. Egal, ob Eigenheim, Miet- oder Sozialwohnung. Bei ihrem kabarettistischen Besichtigungstermin bleibt kein Stein auf dem anderen. Die ZDF Politsatire wird gesendet am Dienstag, 11.11.2025 um 22:15 Uhr im ZDF und am Sonntag, 23.11. um 20:15 Uhr bei 3sat. Links: Maike Kühl, Max Uthoff © Yvonne Vörmans-Eiserfey
Sisters of Comedy - Nachgelacht 2025
Humor ist die Reinform des Widerstands der Frauen - am 10.11.25 auf 25 Bühnen in 3 deutschsprachigen Ländern. Organisiert wurde die Aktion von Carmela De Feo, Dagmar Schönleber und Patrizia Moresco. Hamburg. Krachend kabarettistisch, furios feminin und derbe divenhaft tobt die Show "Nachgelacht" der Sisters of Comedy am 10.11. zum achten Mal im ganzen Land und zeigt bundesweit alle Facetten des Frau-Seins. In diesem Jahr gibt es Auftritte in 25 Orten in drei Ländern und über 100 Künstlerinnen werden in den Sparten Poetry Slam, Stand Up, Kabarett, Singer Songwriting, Gesang, Schauspiel und Puppenspiel ihr Bestes geben. Wie es dazu kam? Die Komikerinnen stellten im Erfahrungsaustausch fest, dass sie immer wieder mit den gleichen Aussagen konfrontiert wurden: "Es gibt so wenig lustige Frauen in Deutschland" und Alltagsdiskriminierungen wie "Sie machen das beruflich? Was sagt denn ihr Mann dazu?!" Mit der Besetzungspolitik waren die Damen nicht einverstanden und beschlossen, selbst einen Event zu inszenieren - mit ihren Waffen: Humor auf der Bühne. Die Macherinnen: Carmela De Feo, Dagmar Schönleber und Patrizia Moresco konzipierten, organisierten & koordinierten die Sisters of Comedy Show "Nachgelacht" im deutschsprachigen Raum. Links: Carmela de Feo, Dagmar Schönleber © Sapperlot Theater
Zehn Jahre "Lorscher Abt"
Die Finalist*innen für den Wettbewerb "Lorscher Abt" 2025 am 11.11. waren: Desimo, Maladée, Marie Diot und Matthias Ningel. Moderator war Daniel Helfrich. - Gewonnen haben: Matthias Ningel (Jurypreis) und Desimo (Publikumspreis). Lorsch. Zehn Jahre "Lorscher Abt": Am 11.11. wurde in Lorsch zum elften Mal der Kleinkunstpreis "Lorscher Abt" verliehen. Die Jubiläumsgala fand im Sapperlot Theater statt. In die Fußstapfen früherer Preisträger wie Martin Zingsheim oder Mia Pittroff traten in diesem Jahr vier Finalist*innen: Desimo, Magier und Comedian aus Hannover, verbindet Zauberkunst mit Kabarett. Maladée, Chanson-Comedy-Künstlerin, mischt Musik, Parodie und Chaos. Marie Diot, Liedermacherin, bewegt sich zwischen Indie-Pop, Chanson und skurrilen Alltagsgeschichten. Matthias Ningel, Kabarettist und Musiker, kombiniert Klavier, Humor und Wortwitz. Als Newcomerin des Jahres trat die Singer-Songwriterin Reni auf. Moderiert wurde die Gala von Daniel Helfrich. Der Loscher Abt geht an Matthias Ningel. Mit Charme, Witz und einer unverwechselbaren Bühnenpräsenz hat er das Publikum ebenso begeistert wie die Jury. Der Publikumspreis geht an Desimo, der mit seinem unverwechselbaren Stil, scharfer Beobachtungsgabe und feinem Humor die Herzen des Publikums im Sturm erobert hat. Links: Desimo © Hazel Brugger
Doppel-Erfolg für Hazel Brugger
Sie bekam den Deutschen Comedypreis - zusammen mit Till Reiners, Josef Ballerstaller und Assane Badiane. Und Mitte November bekommt sie den Comedy-Bambi. Köln. Bei der Verleihung des Deutschen Comedypreises hat Hazel Brugger einen Sonderpreis bekommen für ihre Moderation des European Song Contest. Die Jury sagte, sie war schlagfertig, spontan und selbstironisch und hat sich damit diesen Sonderpreis verdient. Weitere Preise gab es für Till Reiners' Show "Till Tonight" als beste Comedy-Show. Fernseh-Redakteur Josef Ballerstaller erhielt den Ehrenpreis für das Lebenswerk und als bester Newcomer wurde Assane Badiane prämiert. Er steht erst seit 2022 auf der Bühne und hat die Jury komplett überzeugt. Am 13.11. bekommt Hazel Brugger erneut einen Preis, den Medienpreis "Bambi" in der Kategorie Comedy. "Hazel Brugger macht gesellschaftliche Missstände sichtbar - Sexismus, Rassismus, die Absurditäten unserer Zeit - und schafft es dabei, Brücken zu bauen, statt Gräben zu ziehen. Ihr intelligenter, trockener Humor öffnet Räume für Gespräche über Themen, die sonst allzu oft im Ungesprochenen bleiben", wurde die Wahl Bruggers begründet. Die Live-Übertragung ist frei bei Prime Video verfügbar. Links: Hazel Brugger, Till Reiners, Assane Badiane, Deutscher Comedypreis (RadioKoeln.de), Comedy-Bambi (MSN) © Maxi Gstettenbauer
Neue BR-Show mit Maxi Gstettenbauer
Panelshow "Bayern, des samma mia" über Menschen und Alltagskurioses u.a. mit Eva Karl Faltermeier und Michael Altinger - Aufzeichnungen in Ismaning am 10. und 11. November 2025. Ismaning. Der Bayerische Rundfunk plant die Panelshow "Bayern, des samma mia" (hochdeutsch: Bayern, das sind wir) mit Moderator Maxi Gstettenbauer. Vier Folgen sollen in den Plazamedia-Studios in Ismaning aufgezeichnet werden am 10. November und 11. November. Zum festen Panel gehören Eva Karl Faltermeier und Michael Altinger, pro Folge kommen zwei Gäste hinzu. Nach BR-Angaben will die Sendung "Bayern und vor allem die Menschen in Bayern von allen Seiten kennenlernen", mit Blick auf lustige und kuriose Aspekte. Ein Sendetermin für die erste Staffel steht noch nicht fest. Links: Maxi Gstettenbauer, Eva Karl Faltermeier, Michael Altinger © Ben Knabe WDR
100. Folge der "Ladies Night"
Die ARD-Comedyshow blickt auf 18 Jahre und 100 Folgen weiblichen Humors zurück. Jubiläumssendung am 1.11. - 8.11. 20:15 Uhr WDR - mit Lisa Feller, Daphne de Luxe, Anna Mateur, Nessie Tausendschön, Eva Karl Faltermeier, Lioba Albus, Anny Hartmann, Frieda Braun, Ana Lucia, Katie Freudenschuss und Gerburg Jahnke. Köln. Die "Ladies Night" wird 18 Jahre alt und feiert zugleich ihre 100. Folge - am 1. November 2025 im Ersten und ab 31. Oktober in der ARD-Mediathek. Die vom WDR produzierte Show gilt als Pionierin für weibliche Comedy im deutschsprachigen Raum. Viele bekannte Künstlerinnen wie Carolin Kebekus, Hazel Brugger und Martina Schwarzmann hatten hier ihre ersten Fernsehauftritte. In der Jubiläumssendung führen Lisa Feller und Daphne de Luxe durch ein Best-of mit Höhepunkten aus 18 Jahren. Auf der Bühne stehen u. a. Anna Mateur, Nessie Tausendschön, Eva Karl Faltermeier, Lioba Albus, Anny Hartmann, Frieda Braun, Ana Lucia und Katie Freudenschuss. Ein Wiedersehen gibt es mit der früheren Gastgeberin Gerburg Jahnke, die ebenfalls gratuliert. Die Sendung wird am 8.11. um 20:15 Uhr im WDR Fernsehen wiederholt und ist in der Mediathek zu finden. Links: Lisa Feller, Daphne de Luxe, Anna Mateur © Kabarettpreis.at
Kabarett- und Comedy-Events im November 2025
Vier Festivals, zwei Wettbewerbe, drei Preisverleihungen und siebzehn Premieren für Fans von Kabarett, Comedy & Kleinkunst. Nürnberg. Im November erwarten Fans von Kabarett & Co.: Vier Festivals, zwei Wettbewerbe, drei Preisverleihungen und siebzehn Premieren:
Links: Pfeffermühle, Fil, Barbara Ruscher |
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